Bitcoin: Ki Young Ju sieht einen Rückschlag in den kommenden Monaten
Ki Young Ju fordert Bitcoin-Inhaber auf, noch einige Monate durchzuhalten. Der Gründer von CryptoQuant schätzt, dass bullische Signale den Markt entlasten könnten, auch wenn der Zyklus fragil bleibt. Für ihn ähnelt der erwartete Rückschlag eher einem Atemzug in einem Bärenmarkt als einer sofortigen Rückkehr des Bull Runs.
In Kürze
- Ki Young Ju sieht einen möglichen Rückschlag des Bitcoins in den kommenden Monaten.
- Er bleibt vorsichtig hinsichtlich der Dauer des Bärenmarktes.
Bitcoin: Ki Young Ju ruft zur Geduld auf
Der Bitcoin durchläuft eine schwierige Phase, aber Ki Young Ju sieht ein Fenster für einen Rückschlag in den kommenden Monaten. Der Chef von CryptoQuant spricht von einer möglichen bullischen Entlastung, ohne jedoch eine endgültige Wende anzukündigen. Seine Botschaft reiht sich in eine Reihe von bereits verfolgten Analysen rund um CryptoQuant ein.
Der Markt bleibt unter Druck. Der Bitcoin bewegt sich um 64.000 Dollar, mit einem Rückgang von etwa 11 % seit Jahresbeginn. Die Stimmung bleibt weitgehend defensiv, trotz einiger Versuche zur Stabilisierung. Ki Young Ju verkauft daher kein euphorisches Szenario. Er warnt vielmehr, dass der Schmerz nicht unbedingt vorbei ist. Seiner Meinung nach kann der Markt einen Rückschlag erleben, ohne sofort seine bärische Struktur zu verlassen.
Die Nuance ist zentral. Ein Rückschlag des Bitcoins kann in einem Bärenmarkt auftreten. Er kann stark, schnell und ausreichend sein, um die spekulative Nachfrage zu beleben. Aber das bedeutet nicht immer, dass der Boden erreicht wurde. Ki Young Ju erinnert daran, dass, wenn die Gewinnmitnahmen umschlagen, die aggregierten Gewinne und Verluste der Investoren oft etwa 18 Monate lang zurückgehen. Wenn die Wende im Oktober 2025 begonnen hat, könnte die Normalisierungszone zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 liegen.
Diese Lesart lädt zur Vorsicht ein. Der Bitcoin kann einen Entlastungsrallye bieten, bevor der Markt eine echte Erholung bestätigt. Die Investoren müssen daher zwischen einem technischen Rückschlag und einem nachhaltigen Trendwechsel unterscheiden. Das ist genau die Falle der Bärenmärkte. Sie geben manchmal genug Hoffnung, um neue Käufer anzuziehen, und üben dann wieder Druck aus, wenn die Liquidität fehlt.
Die bullischen Katalysatoren bleiben zu identifizieren
Ki Young Ju hat nicht präzisiert, welches Ereignis diesen Rückschlag auslösen könnte. Es gibt jedoch mehrere Ansätze. Eine Wiederbelebung der Flüsse zu den Bitcoin-Spot-ETFs könnte die Stimmung schnell verbessern. Die Saisonalität im Juli wird auch oft von Analysten beobachtet. Wenn der Markt stark überverkauft ist, kann ein kurzes Rückschlagsfenster erscheinen, insbesondere wenn der Verkaufsdruck nachlässt.
Ein weiterer Faktor kommt von der amerikanischen Regulierung. Fortschritte im Zusammenhang mit dem CLARITY Act könnten das Vertrauen stärken, wenn sie die rechtliche Unsicherheit verringern. Der Bitcoin bleibt sehr empfindlich gegenüber institutionellen und politischen Signalen.
Die amerikanische Nachfrage wird ebenfalls entscheidend sein. Die neuesten Analysen zeigen einen Markt, der noch fragil, aber nicht völlig gebrochen ist. Die Käufer könnten zurückkehren, wenn die makroökonomischen Signale, die ETF-Flüsse und die On-Chain-Daten übereinstimmen.
Der Bitcoin befindet sich in einer unangenehmen Zone. Er ist nicht schwach genug, um eine klare Kapitulation auszulösen. Er ist nicht stark genug, um einen neuen Bullenmarkt zu bestätigen. Diese Situation erzeugt eine nervöse seitliche Bewegung. Langfristige Investoren könnten dies als Phase der Akkumulation sehen. Die Trader hingegen müssen mit trügerischen Rückschlägen und gescheiterten Ausbrüchen umgehen. Disziplin wird wichtiger als Überzeugung.
Die Signale von CryptoQuant sollten daher als Indikatoren und nicht als Garantien gelesen werden. Ein Rückschlag in den kommenden Monaten bleibt plausibel. Aber der Markt muss beweisen, dass er neues Kapital anzieht, über eine einfache technische Rückkehr hinaus.
Die wahre Frage ist nicht nur, ob der Bitcoin steigen kann. Es geht darum, ob dieser Anstieg von nachhaltigen Flüssen unterstützt wird. Ohne diesen Treibstoff könnte der Rückschlag ein vorübergehendes Schmerzmittel bleiben. Mit ihm könnte der Markt endlich die nächste Phase des Bitcoin-Zyklus vorbereiten.
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