Regierungs-Shutdown und Weißes Haus: Wer finanziert Trumps 300-Millionen-Dollar-Projekt?
Originaltitel: "Government Shutdown, White House Demolition: Trump's $300 Million 'Private Banquet Hall' and Its Crypto Backers"
Autor: Ding Dang, Odaily Planet Daily
Während die US-Regierung im Shutdown steckt, laufen die Bagger am Ostflügel des Weißen Hauses auf Hochtouren.
Präsident Trump hat den Abriss persönlich genehmigt – nicht aus Gründen der nationalen Sicherheit, sondern um einen privat finanzierten, 7.400 Quadratmeter großen Festsaal zu errichten.
Ein "Abriss- und Neubau"-Projekt
Der 1942 erbaute Ostflügel war einst das Symbol für System und Macht. Nun ist dieser Zugang für Besucher geschlossen, da das Weiße Haus alle öffentlichen Führungen aufgrund der Bauarbeiten auf unbestimmte Zeit ausgesetzt hat.
Trump plant den Bau eines neuen Festsaals, der „neben, aber nicht direkt am“ bestehenden Gebäude liegen soll. Um das Projekt korrekt umzusetzen, sei der Abriss des gesamten Ostflügels effizienter als ein Teilabriss, so Trump. Das Modell des neuen Saals zeigt ein prunkvolles Gebäude.

Der ursprünglich für 650 Personen geplante Saal wurde auf fast tausend Plätze erweitert, wodurch die Kosten von 200 auf 300 Millionen Dollar stiegen. Der Ostflügel soll vollständig modernisiert werden.
Woher kommt das Geld?
Es handelt sich nicht um Staatsausgaben, sondern um eine private Finanzierung. Trump betont, dass die Kosten nicht von Steuerzahlern getragen werden.
Dies ist angesichts der Tatsache, dass das Krypto-Geschäft der Familie Trump im letzten Jahr über 1 Milliarde Dollar Gewinn generierte, durchaus plausibel. Spenden dienen hier wohl als PR-Maßnahme.
Auf der Spenderliste finden sich Tech-Giganten wie Amazon, Apple und Google sowie Verteidigungs- und Telekommunikationskonzerne. Auch die Krypto-Branche ist vertreten: Ripple, Tether America, Coinbase und die Winklevoss-Zwillinge unterstützen das Projekt. Während Ripple für seine rechtlichen Auseinandersetzungen bekannt ist, sucht Coinbase durch Lobbyarbeit nach Legitimität.
Die Krypto-Industrie, die sich einst als „dezentrale Revolution“ gegen die Machtmonopole positionierte, hat nun ihren Platz am Tisch der Mächtigen gefunden. Es zeigt sich: Auch eine dezentrale Zukunft braucht ein Zentrum.
Kritiker wie Richard Painter sehen darin einen „moralischen Albtraum“ und warnen vor dem Einfluss von Unternehmen auf die Regierung. Die Regeln in Washington bleiben gleich – nur dass nun auch Krypto-Kapital seinen Platz am Tisch gefunden hat.
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