Stablecoin-Emittent Circle: Warum der Markt besorgt ist und der Kurs unter Druck steht

By: blockbeats|2026/03/29 12:36:19
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Originalautor: Rubin, Top-Influencer in der Knowledge Power List für Wirtschaft und Management

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel ist ein Auszug aus einer Diskussionsrunde zum Thema "Penetrating Stablecoins", die gemeinsam von Zhihu und BlockBeats veranstaltet wurde. Die Runde hat seit ihrem Start über 26 Millionen Aufrufe erzielt und stößt sowohl innerhalb als auch außerhalb der Branche auf großes Interesse. Die Veranstaltung zielt darauf ab, der Öffentlichkeit die neuesten Entwicklungen, Schlüsselmechanismen und Zukunftstrends von Stablecoins intuitiv und systematisch näherzubringen.

Link zur Diskussionsrunde: https://www.zhihu.com/roundtable/stablecoin

Hier ist der Originalinhalt:

Circle wirkt in diesem Quartal wie ein Unternehmen, das vom Hochzinsumfeld profitiert, doch der Markt befürchtet eine Trendwende:

Schrumpfende Spreads, steigende Kosten, einseitiges Geschäftsmodell, regulatorische Unsicherheit;

Angesichts dieser Gegenwinde könnten Unternehmen, die hoch hinaus wollen, schnell wieder abstürzen.

Stablecoin-Emittent Circle: Warum der Markt besorgt ist und der Kurs unter Druck steht

Man kann sich den Aktienmarkt wie ein "Marathon-Glücksspiel" vorstellen, bei dem der Teilnehmer Circle gestern eine Versorgungsstation (Q3) passierte und gute Gewinne erzielte. Nachdem Investoren den Bericht jedoch geprüft hatten, kamen sie zu dem Schluss, dass der bevorstehende Anstieg, das Tempo des Teilnehmers und die Unterstützung möglicherweise nicht nachhaltig sind, was zu Verkäufen und einem Kursrückgang führte.

1) Investoren konzentrieren sich stärker auf die "Zukunft"

Obwohl Circle die Erwartungen im Q3 deutlich übertraf, wurde auch die Prognose für die operativen Ausgaben für das Gesamtjahr angehoben (495–510 Mio. USD). Dies deutet darauf hin, dass die zukünftige Gewinnwachstumsrate des Unternehmens "aufgezehrt" werden könnte, was es schwierig macht, erneut hohe Gewinne zu erzielen.

2) Sinkende Renditen der Reserven

Unternehmen wie Circle, die Stablecoins betreiben, erzielen einen erheblichen Teil ihrer Einnahmen durch:

Die Ausgabe von Stablecoins, den Kauf durch Nutzer und die Anlage der erhaltenen Dollar in konservative Vermögenswerte wie Staatsanleihen oder kurzfristige Schuldverschreibungen.

Dabei wird die Zinsdifferenz ohne Zinszahlung an die Nutzer vereinnahmt.

Ein Bericht zeigt, dass die Gesamteinnahmen aus den Reserven zwar hoch sind, die einfache Zinsrendite der Reserven jedoch um etwa 96 Basispunkte gesunken ist.

Sollten die Marktzinsen sinken oder die kurzfristigen Renditen schrumpfen, wird diese Gewinnmethode in Zukunft deutlich abnehmen, was sich direkt auf das Ergebnis auswirkt.

3) Einnahmen hängen stark von "Reserveeinkünften" ab

Von den 740 Mio. USD im Q3 stammte der Großteil aus Reserveeinkünften (711 Mio. USD), während "sonstige Einnahmen" (Abonnements, Dienstleistungen, Transaktionen usw.) nur 29 Mio. USD ausmachten.

Das bedeutet, dass das aktuelle Geschäft von Circle eher einer großen Schatzkammer gleicht, die den Nutzern keine Zinsen zahlen muss, anstatt einem traditionellen SaaS- oder Zahlungsunternehmen;

Wenn der Markt über schrumpfende Spreads oder regulatorische Auswirkungen besorgt ist, wird dieses Ein-Einnahmen-Modell einen Abschlag erfahren.

4) Regulatorische und politische Risiken

Stablecoins sind eng mit Reservevermögenswerten verbunden. Jede Regulierung (wie strenge Regeln des US-Kongresses oder der Aufsichtsbehörden für Stablecoins) oder Einschränkungen bei den Reservevermögenswerten (wie Beschränkungen für das Halten von Staatsanleihen/kurzfristigen Schuldverschreibungen) werden die Ertragserwartungen beeinflussen.

In Zeiten regulatorischer Unsicherheit fordern Investoren oft eine höhere Risikoprämie, was zu Verkäufen und sinkenden Aktienkursen führt.

Tatsächlich befindet sich Circle derzeit in einer heiklen Phase:

Das Gewinnmodell ist solide, die Compliance-Basis ist stark, aber die Wachstumsgeschichte verliert an Dynamik.

Vielleicht wirkt es in den Augen vieler traditioneller Investoren eher wie eine "Dollar-Fonds-Gesellschaft", die sicheres, aber wenig innovatives Geld verdient.

Link zum Originalartikel

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