Betrüger fordern Krypto von gestrandeten Schiffen in der Straße von Hormus
- Betrüger geben sich als iranische Behörden aus und fordern Krypto-Zahlungen für die Durchfahrt.
- Marisks warnt vor betrügerischen Nachrichten im Namen angeblicher iranischer Sicherheitsdienste.
- Schiffe in der strategisch wichtigen Hormusstraße sind aufgrund von Konflikten blockiert.
- Krypto-Zahlungen an Iran könnten laut Chainalysis Sanktionen verletzen.
- Iran erwägt angeblich eine Bitcoin-basierte Durchfahrtsgebühr für Öltanker.
WEEX Crypto News, 2026-04-22 12:21:46
Betrügerische Anfragen für Krypto-Zahlungen
Angebliche Vertreter iranischer Behörden fordern von Schifffahrtsunternehmen, deren Schiffe westlich der Straße von Hormus gestrandet sind, Krypto-Zahlungen. Insbesondere wurden Bitcoin (BTC) oder USDt (USDT) als Zahlungsmittel für die Durchfahrt verlangt. Laut der maritimen Risikofirma Marisks sind diese Nachrichten betrügerisch und nicht von den iranischen Behörden autorisiert. [Platzhalter für Bild: Screenshot einer betrügerischen Nachricht]
Hintergrund der Situationen in der Hormusstraße
Die Straße von Hormus, eine gravierende Engstelle für den globalen Energiefluss, war einst für etwa ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssigerdgasexporte verantwortlich. Der Verkehr in dieser strategischen Wasserstraße ist derzeit weitgehend zum Erliegen gekommen, bedingt durch Konflikte im Nahen Osten.
Berichten zufolge zieht der Iran in Betracht, Durchfahrtsgebühren für Schiffe in Form von Bitcoin zu erheben, wobei leere Tanker kostenlos passieren dürften. Diese potenziellen Gebühren würden um einen Dollar pro Barrel Öl betragen. [Platzhalter für Diagramm: Überblick über den Ölfluss durch die Hormusstraße]
Risiken durch Krypto-Zahlungen
Unternehmen, die darüber nachdenken, die verlangten Durchfahrtsgebühren in Krypto zu entrichten, könnten ernsthafte Sanktionen riskieren. Kaitlin Martin, Senior Intelligence Analyst bei Chainalysis, betont, dass solche Zahlungen als “materielle Unterstützung” gewertet werden könnten, was gegen bestehende Sanktionen der USA und internationaler Gremien verstoßen könnte. Insbesondere wäre dies bei Zahlungen an durch Iran kontrollierte Wasserwege zu beachten.
Betrügerische Emails fordern Dokumentationsüberprüfung
Die betrügerischen Nachrichten verlangen von den Reedereien, Dokumente zur Überprüfung zu senden, bevor eine Gebühr in Bitcoin oder USDt erhoben werde. Erst nach der angeblichen Zahlung soll die freie Passage durch die Straße gewährt werden. Ein Fall wurde bekannt, bei dem ein Schiff, das von Schusswaffen angegriffen wurde, zuvor solche betrügerischen Anweisungen erhalten haben könnte. Diese Informationen sind jedoch nicht unabhängig bestätigt worden. [Platzhalter für Bild: Schifffahrtsroute durch die Hormusstraße]
Sanktionen gegen Iran
Jegliche Unterstützung, die als Krypto-Zahlung für den Iran angesehen werden könnte, kann zu erheblichen Sanktionen führen, vor allem durch Institutionen wie die Islamische Revolutionsgarde. Solche Zahlungen könnten als Unterstützung von Organisationen gewertet werden, die auf internationalen Sanktionslisten stehen.
FAQ zu Scams und Krypto-Zahlungen in der Hormusstraße
Was ist das aktuelle Risiko für Schiffe in der Hormusstraße?
Derzeit besteht ein Risiko durch Betrug, der von Schiffsunternehmern Krypto-Zahlungen für die Durchfahrt fordert. Diese Anfragen sind nicht autorisiert.
Wie beeinflussen Krypto-Zahlungen die internationalen Sanktionen?
Krypto-Zahlungen an durch Iran kontrollierte Gebiete könnten als Verstoß gegen Sanktionen der USA und internationaler Organisationen angesehen werden.
Sind die Durchfahrtsgebühren in Bitcoin offiziell vom Iran erhoben?
Berichte deuten darauf hin, dass der Iran überlegt, offizielle Gebühren in Bitcoin zu verlangen. Dies wurde jedoch nicht offiziell bestätigt.
Welche Rolle spielt die Hormusstraße im globalen Energiemarkt?
Es ist eine essenzielle Wasserstraße für etwa ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggasexporte.
Welche Maßnahmen sollten Unternehmen ergreifen, um gegen Betrug gewappnet zu sein?
Unternehmen sollten wachsam sein und jede verdächtige Kommunikation von vermeintlichen Behörden genau prüfen, um Betrug zu vermeiden.
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