80% Hype? Sechs Warnsignale für die wahren Absichten von Stable

By: blockbeats|2026/03/29 12:59:58
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Editor's Note: Kürzlich schloss Stable zwei bedeutende Vorverkaufsrunden in kurzer Zeit ab. Die erste Zuteilung von 8,25 Milliarden USD war schnell ausverkauft, und die zweite Runde verzeichnete qualifizierte Zeichnungen von über 11 Milliarden USD, was große Aufmerksamkeit in der Branche erregte.

Hinter den beeindruckenden Daten stehen jedoch Hintergründe, die geklärt werden müssen. Das Projekt wird von Schlüsselfiguren von Tether vorangetrieben, wobei USDT als nativer Vermögenswert eine starke Bindung bildet. Die Vorverkaufszuteilung ist stark auf frühe Institutionen und Insider konzentriert. Zudem ist der zeitliche Abstand zwischen der Verabschiedung des "GENIUS Act" und der beschleunigten Projektentwicklung äußerst gering.

Dieser Artikel versucht, ein vollständigeres Bild jenseits des Hypes zu zeichnen und adressiert, welche Infrastrukturprobleme gelöst werden, wer in den frühen Phasen profitierte, wo die Risiken liegen und warum diese Ausgabe über die Oberfläche hinaus eine sorgfältige Prüfung verdient.

Das Folgende ist die Übersetzung des Originaltextes.

TL;DR: Überblick


Das Stable-Projekt fegte mit einem TVL von 8,25 Milliarden USD in der ersten Phase durch das Feld, schloss die Finanzierung in nur 20 Minuten ab und hat kürzlich das öffentliche Testnet gestartet. Doch hinter diesem Rausch gibt es einige unangenehme Probleme: Risiken durch die hohe Konzentration von Stablecoins, Insider-Positionierung im Voraus und die Frage, ob dieses Projekt tatsächlich Zahlungsprobleme löst oder nur eine neue Gruppe von "Bagholdern" schafft. Unten folgt ein Versuch einer ehrlichen Interpretation:

Was ist das Projekt?

Ein Layer 1 basierend auf USDT als nativem Vermögenswert, unterstützt von Tether-Insidern – aber wer profitiert wirklich?

Schlüsseldaten:

28 Millionen USD an Seed-Finanzierung aufgebracht, Vorverkaufsgröße von 8,25 Milliarden USD (in 20 Minuten weggeschnappt – war es zu schnell?); das öffentliche Testnet ist live, aber das Mainnet ist noch Wochen vom Start entfernt, und frühe Insider bereiten sich bereits auf den Ausstieg vor.

Kernnarrativ:

Stablecoins benötigen eine neue Zahlungsschiene, aber das aktuelle Design von Stable ist für diejenigen, die früh eingestiegen sind, vorteilhafter und bringt Privatanleger in eine klare "benachteiligte" Position.

80% Hype? Sechs Warnsignale für die wahren Absichten von Stable

Wertversprechen: 7/10

Welches Problem wird tatsächlich gelöst:

Die Verwendung von USDT als Gas eliminiert zwar den Aufwand, mit zwei verschiedenen Token umzugehen, was ein valider Punkt ist. Aber es gibt eine direkte Frage: Interessiert das die Nutzer wirklich, oder jagen sie hauptsächlich den hohen Renditen des Yield Farming hinterher?

Ehrliche Einschätzung:

Es adressiert tatsächlich ein reales Problem (Gas Fee für Stablecoin-Transfers), aber auf Solana / Polygon ist ein einzelner Transfer von 100.000 $ schon lange für weniger als 1 $ an Gebühren möglich. Der USDT0 Cross-Chain-Mechanismus von Tether kann einen ähnlichen Effekt erzielen, ohne eine neue L1-Chain erstellen zu müssen. Der sogenannte "Schmerzpunkt" ist möglicherweise nicht so signifikant, wie das Marketing es darstellt.

Wirklich wertvoller Aspekt:

Es wirkt eher wie eine Zahlungsinfrastruktur für Institutionen als wie eine Zahlungsinnovation für den Einzelhandel.

Aber die aktuelle Struktur ist: Privatanleger betreiben Spekulation, während Institutionen den Wert auf Protokollebene abschöpfen.

Sechs wichtige Warnsignale

Warnsignal 1: Lösen um des Lösens willen; das Problem ist nicht so schmerzhaft

USDT-Transfers sind bereits sehr günstig, mit Gebühren von im Allgemeinen weniger als 1 $ auf @Solana. Warum also speziell eine brandneue L1-Chain starten, nur um die Gebühren um weitere 10–20 % zu senken?

Wettbewerbsumfeld: 6/10

Reales Wettbewerbsumfeld:

@Plasma ($XPL): Ähnliches Narrativ, kleinerer Finanzierungsumfang, aber mit einem anderen Tokenomics-Design

@Solana + $USDT: Das tägliche Handelsvolumen von USDT hat bereits die 5-Milliarden-$-Marke erreicht, bei reibungsarmer Nutzung

@LayerZero_Core / $USDT0: Das Übertragen von USDT kann durch bestehende Cross-Chain-Infrastruktur erreicht werden, wodurch eine neue Chain vermieden wird

Warum Stable nicht unzerstörbar ist:

Der First-Mover-Vorteil existiert zwar, kann aber innerhalb von 6 Monaten repliziert werden

Wenn alternative Lösungen gleichermaßen nutzbar sind, ist es schwierig, nachhaltige Netzwerkeffekte zu akkumulieren

Hohe Zentralisierung der Validatoren (nur etwa dreißig große Validatoren) impliziert ein erhebliches Zentralisierungsrisiko

---Preis

--

Warnsignal 2: Verdächtiges Timing

《GENIUS Act》 verabschiedet (Juni 2025)

→ @Tether_to beschleunigt plötzlich neue L1 im August 2025

→ Vorverkauf im Oktober 2025 39-fach überzeichnet

Diese Serie von zeitlichen Ereignissen sieht wie ein im Voraus geplanter, koordinierter Schritt aus.

Wachstum und Hype: 7/10

8,25 Milliarden $ Vorverkauf: Ein Realitätscheck

In 20 Minuten ausverkauft (eher FOMO als organische Nachfrage), mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass 95 % der Gelder von Walen und Insidern mit Vorabwissen stammen, was aufgrund der schnellen Füllung fast keine FOMO-Phase für Privatanleger lässt. Gelder sind bis zum Mainnet-Start gesperrt, was frühe Ausstiege verhindert.

Was diese Phänomene tatsächlich anzeigen:

Institutionelles Interesse ist zwar vorhanden, aber Gelder und Chips sind hochkonzentriert. Frühe Insider werden wahrscheinlich beim Mainnet-Start verkaufen, wobei Privatanleger wahrscheinlich auf dem Höhepunkt der Aufregung einsteigen.

Aktivität im öffentlichen Testnet (Durchschnitt):

Discord-Abonnenten 600+ (nicht beeindruckend für ein Projekt, das sich auf eine neue L1 konzentriert), Entwickleraktivität bleibt abzuwarten (nur zwei Wochen seit Testnet-Start). Echte Anwendungen werden erst nach dem Mainnet-Start eingeführt, ohne tatsächliche On-Chain-Handelsvolumendaten, auf die man sich beziehen könnte.

Warnsignal 3: Strukturdesign des Vorverkaufs

Gelder sind bis zum Mainnet-Start in einem Tresor gesperrt und werden erst bei offener Beanspruchung freigeschaltet.

Dies ist eine klassische 'Unlock-Dump'-Struktur:

Frühe Einzahler werden natürlich zu den motiviertesten Verkäufern, wenn sie beanspruchen können.

Narrativ und Geschichte: 7/10

Warum die Geschichte überzeugend klingt:

Ein klarer regulatorischer Rahmen (《GENIUS Act》) erzeugt ein Gefühl der Dringlichkeit, dass "wenn man jetzt nicht einsteigt, verpasst man etwas"

Unterstützt von @Tether_to, sieht es so aus, als würde man offizielle institutionelle Zustimmung auf einer höheren Ebene erhalten

Es gibt objektiv tatsächlich eine Lücke in der Zahlungsinfrastruktur

Aus chronologischer Sicht scheint alles natürlich an seinen Platz gefallen zu sein

Die Lücke in diesem Narrativ:

"USDT als Gas" ist keine disruptive Innovation, sondern eher eine inkrementelle Verbesserung. Die Einführung von Stablecoins selbst hängt nicht davon ab, eine neue L1-Chain zu erstellen; die wahren Nutznießer sind Insider des Protokolls und nicht normale Nutzer.

Die Geschichte, die Privatanlegern erzählt wird, bleibt dieselbe: "Halte Stablecoins und verdiene zusätzliche Rendite", was bereits im vorherigen Zyklus eine bewährte klassische Falle war

Warnsignal 4: Die regulatorische Geschichte wirkt etwas zu "übertrieben"

Der "GENIUS Act" wurde gerade erst verabschiedet, und sofort taucht ein perfekt getimtes und unschlagbares Narrativ für eine USDT-L1 auf? Insgesamt fühlt es sich eher wie eine Transaktion an, die bereits strukturiert war und auf regulatorische Genehmigung wartete, bequem verpackt in eine Schicht Compliance.

Unterstützer-Score: 5/10

Die wahren Nutznießer:

@paoloardoino (Tether CEO): Wenn Stable zur Mainstream-Zahlungsschiene wird, ist er der direkteste Nutznießer

@bitfinex: Als Liquiditätsanbieter können sie weiterhin Geld durch Transaktionsgebühren verdienen

Franklin Templeton: Strategische Investoren, die sich auf der aufstrebenden Infrastruktur positionieren

Frühe Seed-Runden-Investoren: Festgefahren in einer Position vor dem Mainnet-Start, wartend darauf, auf dem Höhepunkt des Mainnet-Hypes abzuladen

Potenzielle Opfer:

Käufer von Vorab-Einzahlungsreserven, Nachzügler beim Mainnet und normale Nutzer, die denken, dies sei eine "kostenlose Zahlungs"-Lösung (sie werden den Preis anderswo zahlen)

Warnsignal 5: Interessenkonflikt

Der CEO von Tether setzt sich für eine Infrastruktur mit $USDT als nativem Token ein – Je mehr USDT verwendet wird, desto mehr verdient er.

Ein solch klarer Interessenkonflikt, der jedoch öffentlich nicht als "großer Konflikt" hervorgehoben wurde.

Warnsignal 6: Insider-Vorpositionierung

Eine 28-Millionen-$-Seed-Runde, die höchstwahrscheinlich eine beträchtliche Zuteilung erhält. Der Vorverkauf selbst ist mit Insider-Geldern gefüllt

Moment des Mainnet-Starts → Insider können fast garantiert Chips an FOMO-Privatanleger abladen

Markt-Timing: 6/10

Warum jetzt starten?

Der "GENIUS Act" bietet einen Compliance-Schirm, wobei die Marktstimmung gegenüber Stablecoins insgesamt positiv ist. Aber all dies scheint zeitlich etwas zu "perfekt" zu sein

Potenzielle Warnsignale:

Regulatorischer Gegenwind (Widerstand gegen den "GENIUS Act" selbst); Konkurrierende L1-Stablecoins starten schneller und stehlen das Narrativ; Nach dem Mainnet-Start bleibt das tatsächliche Handelsvolumen hinter den Erwartungen zurück; Insider-Dumping verursacht einen Absturz des Token-Preises

Eine offenere Erklärung:

Das Tempo dieser Ausgabe ist: "Wir warten auf regulatorische Klarheit, dann stürzen wir uns sofort auf den Markt." Dies ist entweder eine Ausführung auf Lehrbuchniveau oder ein hochgradig koordinierter, "sorgfältig orchestrierter" Plan.

Fazit

Endergebnis: 38/60 (63%)

Bull-Szenario (Immer noch halten):

Globale Zahlungsinfrastruktur ist in der Tat sehr wichtig; Ein Netzwerk basierend auf USDT als nativem Vermögenswert könnte in Zukunft durchaus ein Industriestandard werden; Vorpositionierung in Infrastruktur kann in der Tat langfristigen Wert erfassen; Nach den bisher offengelegten Informationen scheint die technische Ausführung des Mainnets einigermaßen solide zu sein

Bear-Szenario (Gleichermaßen gültig):

Insider haben sich bereits lange vor dem Einstieg der Privatanleger stark positioniert; Das zu lösende Problem wurde bereits "größtenteils" durch bestehende Lösungen gelöst; Die Tokenomics begünstigen frühe Einzahler stark, benachteiligen aber Nachzügler, die beim Mainnet kaufen; Wenn der "GENIUS Act" auf Herausforderungen stößt, steht das Projekt vor regulatorischer Unsicherheit

Die unangenehme Wahrheit:

Dies mag in der Tat ein Projekt sein, das an der Infrastrukturfront "nicht schlecht" ist, aber sein Verteilungs- und Ausgabemechanismus begünstigt eindeutig stark Insider: Frühe Einzahler sind am stärksten motiviert, auf dem Höhepunkt des Mainnet-FOMO zu verkaufen, während Privatanleger normalerweise mit den Taschen zurückbleiben, wenn die Emotionen am höchsten sind.

Dies ist eine so klassische Struktur, wie sie nur sein kann.


Fazit:

Stable hat einen soliden technischen Standpunkt und adressiert in der Tat ein reales Problem.

Jedoch sind seine Wahl des Timings, der Vorab-Einzahlungsmechanismus und die interne Positionierung alle sehr im Einklang mit dieser Art von—

“Es sieht aus wie ein Infrastruktur-Upgrade, ist aber im Wesentlichen eine frühe, auf Insider ausgerichtete Ausgabe” Standard-Paradigma.

Dies bedeutet nicht unbedingt, dass das Projekt schlecht ist,

es bedeutet nur: das Risiko ist extrem asymmetrisch.

Denken Sie unbedingt darüber nach: auf welcher Seite der Zeitleiste Sie sich derzeit befinden.

Dies ist keine Anlageberatung, aber Sie können ein Detail notieren:

Institutionelle Vorab-Einzahlungen waren in 20 Minuten gefüllt,

während auf der Seite der Privatanleger die Leute immer noch fragten: “Was ist Stable?”.

Der Zeitunterschied zwischen Insidern und dem Einstieg der Privatanleger

ist oft der Ort, an dem die meisten Verluste entstehen.

Originalartikel-Link

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