Analyse: Der Hauptgrund für den jüngsten Krypto-Marktcrash war der Hinweis der Bank of Japan auf eine Zinserhöhung und Marktängste vor einer möglichen „Strategie“-Katastrophe.

By: theblockbeats.news|2026/03/29 17:21:17
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BlockBeats News, 2. Dezember: BTC fiel kurzzeitig unter 84.000 USD, was einem Rückgang von über 8 % entspricht, und die gesamte Marktkapitalisierung der Kryptowährungen sank unter 3 Billionen USD. In den letzten 24 Stunden wurden im Netzwerk Liquidationen im Wert von 974 Millionen USD verzeichnet, wobei Long-Positionen in Höhe von 851 Millionen USD liquidiert wurden, was über 260.000 Nutzer betraf. Als Reaktion auf diesen Einbruch am Kryptomarkt erklärte Arthur Hayes, der Grund sei der Hinweis der Bank of Japan auf eine mögliche Zinserhöhung im Dezember. Der Wechselkurs zwischen USD und JPY schwankte im Bereich von 155-160, was auf eine restriktive Haltung der Bank of Japan hindeutet. Maclane Wilkison, Mitbegründer von Threshold Network, erklärte: „Das Signal der Bank of Japan für eine mögliche Zinserhöhung hat die Erwartungen an die globale Liquidität verschärft und Risikoanlagen erschüttert.“

Zudem erwähnte der CEO von Strategy, Phong Le, dass ein Verkauf von BTC nur in Betracht gezogen würde, wenn der Aktienkurs eines Unternehmens unter den Nettoinventarwert fällt und keine neuen Mittel beschafft werden können. Es gibt Marktbedenken, dass Strategy aufgrund des schwächelnden BTC-Preises gezwungen sein könnte, Coins zu verkaufen, da Barmittel für Dividendenzahlungen fehlen.

Zuvor stufte S&P Global Ratings das Stabilitätsrating von USDT von „Restricted“ auf „Weak“ herab und warnte, dass ein Rückgang des BTC-Preises dazu führen könnte, dass der Stablecoin einem Unterdeckung-Risiko ausgesetzt ist. Arthur Hayes erwähnte in einem Beitrag, dass ein Rückgang der „Gold + BTC-Position“ um etwa 30 % das Eigenkapital vernichten und USDT theoretisch zahlungsunfähig machen würde. Tether-CEO Paolo Ardoino reagierte auf diese „Tether FUD“ und erklärte, dass das Eigenkapital der Gruppe fast 30 Milliarden USD beträgt. Die Analyse von S&P berücksichtigte weder das zusätzliche Eigenkapital der Gruppe noch den monatlichen Nettogewinn von etwa 500 Millionen USD aus US-Staatsanleihen.

Boris Revsin von Tribe Capital beschrieb dies als „Leverage Washout“, das eine Kettenreaktion auf dem Markt auslöste. Gleichzeitig hat sich das makroökonomische Umfeld verschlechtert: Die Erwartungen an kurzfristige Zinssenkungen sind gesunken, die Inflation bleibt hartnäckig, der Arbeitsmarkt schwächelt, geopolitische Risiken steigen und der Konsumdruck nimmt zu. Diese Faktoren führten in den letzten zwei Monaten zu einer schwachen Performance der meisten Risikoanlagen. William Stern, Gründer von Cardiff, erklärte: „Nur eine Woche vor der Fed-Sitzung bleiben die Inflationsdaten unklar. Institutionelle Anleger reduzieren aktiv Risiken. Sie zögern, hochvolatile Vermögenswerte wie BTC zu halten, um zu vermeiden, dass Powell hawkishe Aussagen macht.“

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