Analyst: Sollten die geopolitischen Konflikte weiter eskalieren, könnte Bitcoin die Unterstützungsmarke von 60.000 USD testen
Marktnachrichten zufolge ist der Bitcoin-Kurs aufgrund des anhaltenden Konflikts zwischen den USA und dem Iran von rund 71.000 US-Dollar in der vergangenen Woche auf etwa 67.000 US-Dollar gefallen und sank am Samstag sogar auf 65.000 US-Dollar. Die Krypto-Analystin Rachael Lucas von BTC Markets erklärte, dass Bitcoin Anfang dieser Woche aufgrund der Hoffnungen auf einen Durchbruch in der Nahost-Diplomatie kurzzeitig die 72.000-Dollar-Marke erreicht habe; als diese Hoffnungen jedoch schwanden und erneut Bedenken hinsichtlich der Ölversorgung aufkamen, gab der Kurs seine Gewinne wieder ab.
Sie wies darauf hin, dass die Lage in der Straße von Hormus die Inflationsängste verschärft habe, was es der US-Notenbank erschwere, die Zinsen zu senken, was wiederum Druck auf die Kryptowährungspreise ausübe. Jeff Mei, Chief Operating Officer von BTSE, wies darauf hin, dass die Öl- und Gaspreise kurzfristig hoch bleiben und das Wirtschaftswachstum bremsen werden. Er deutete an, dass bei den Kryptowährungspreisen noch Spielraum für weitere Kursverluste bestehe und Bitcoin möglicherweise auf eine Unterstützungsmarke von 60.000 US-Dollar fallen könnte.
Andri Fauzan Adziima, Forschungsleiter bei Bitrue, geht davon aus, dass der Markt weiterhin volatil bleiben und von aktuellen Nachrichten bestimmt werden wird; sollte der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eskalieren, könnte Bitcoin die 60.000-Dollar-Marke testen; sollte sich die Lage entspannen und der Ölpreis sinken, könnte der Kurs wieder über 70.000 Dollar steigen.
Der Analyst Lucas von BTC Markets stellte zudem fest, dass die Stimmung unter den Privatanlegern derzeit von Angst geprägt ist und viele eine abwartende Haltung einnehmen oder sich absichern, während institutionelle Anleger einen gegenteiligen Trend zeigen. In diesem Monat flossen über 1,13 Milliarden US-Dollar in US-amerikanische Bitcoin-Spot-ETFs, womit vier aufeinanderfolgende Monate mit Nettoabflüssen ein Ende fanden; Strategy baut seine Bestände weiter aus, und Morgan Stanley plant die Auflegung eines Bitcoin-ETFs mit niedrigen Gebühren.
Sie erklärte, dass die historische Erfahrung zeige, dass bei einer deutlichen Diskrepanz zwischen der Panik der Kleinanleger und dem Aufkauf durch institutionelle Anleger das Urteilsvermögen der institutionellen Anleger oft zutreffender sei.
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