Bitcoin Kurs: Markt wartet nervös auf NVIDIA-Quartalszahlen
Originaltitel: "Bitcoin gibt nach, Markt wartet auf NVIDIA-Ergebnisse"
Originalautor: Bootly, BitpushNews via Bitpush
Vor der Veröffentlichung der NVIDIA-Quartalszahlen haben globale Risiko-Assets bereits reagiert: Die Stimmung ist von Panik in eine regelrechte Fluchtbewegung umgeschlagen.
Am Dienstag fiel der Dow Jones um 499 Punkte, ein Minus von 1,07 %; der S&P 500 verzeichnete den vierten Tag in Folge Verluste, die längste Serie seit August; der Nasdaq ist seit seinem historischen Hoch im Oktober um über 6 % gefallen, was einen Marktwertverlust von etwa 2,6 Billionen USD bedeutet.
Der Markt für Kryptowährung, der oft als Barometer für Risiko-Assets dient, erlebte ein "Blutbad": Bitcoin fiel kurzzeitig unter die 90.000 USD-Marke, zum ersten Mal seit sieben Monaten; Ethereum rutschte unter die 3.000 USD-Grenze.


Hinter dem synchronen Rückgang an den Aktien- und Krypto-Märkten erleben Investoren einen doppelten Schock durch die Sorge vor einer "KI-Blase" und die Unsicherheit bezüglich der Geldpolitik der Federal Reserve.
KI-Blase im Fokus vor NVIDIA-Bericht
Der aktuelle Marktrückgang ist eng mit dem Thema KI verknüpft.
NVIDIA und Microsoft kündigten Investitionen in Milliardenhöhe in Anthropic an, um den Wettbewerb bei der Rechenleistung anzuführen. Eigentlich eine bullische Nachricht, doch der Markt reagierte kaum.

In den letzten sechs Monaten sind Investitionen in KI-Infrastruktur exponentiell gewachsen. Die Marktkapitalisierung von NVIDIA erreichte zeitweise 5 Billionen USD, und KI-Unternehmen machen fast ein Drittel des S&P 500 aus.
Dies verstärkt die Warnungen vor einer "beschleunigten Blase".
Sundar Pichai, CEO von Alphabet, warnte im BBC-Interview vor "irrationalen Elementen" im KI-Hype: "Wenn die KI-Blase platzt, wird kein Unternehmen verschont bleiben."

Professor Jeremy Siegel betonte bei Bloomberg TV: "KI ist revolutionär, aber Bewertungen müssen auf Fundamentaldaten basieren."
Investoren sind zwar langfristig bullish, fürchten aber, dass der Anstieg des letzten Jahres zu viel vorweggenommen hat. Daher ziehen sich einige Fonds vor den NVIDIA-Zahlen zurück.
Sonu Varghese von der Carson Group analysiert: "Der Technologiesektor ist das ganze Jahr über stark gestiegen, Volatilität ist daher keine Überraschung. Konzentrierte Risiken verstärken diese Schwankungen."
Makroökonomische Variablen: Zinspolitik bleibt größte Unsicherheit
Fehlende Wirtschaftsdaten werden nun nachgereicht, doch die Kernfrage bleibt: Welchen Zinspfad signalisieren diese Daten?

Laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Dezember bei 48,9 %, während 51,1 % von unveränderten Zinsen ausgehen.
Tech-Aktien und Kryptowährungen reagieren extrem empfindlich auf Zinsänderungen. Sollten Daten eine "hartnäckige Inflation" bestätigen, droht weiterer Druck durch Liquiditätsverknappung.
Branchenexperten: Tiefer Rücksetzer oder Bodenbildung?
Die Korrelation zwischen Bitcoin und US-Tech-Aktien ist auf einem Höchststand seit 2022. Bitcoin verhält sich zunehmend wie eine "gehebelte Tech-Aktie".
· Expertenmeinungen zum Bitcoin-Rücksetzer:
· Gewinnmitnahmen: Gerry O'Shea (Hashdex) sieht langfristige Halter, die ihre Gewinne realisieren.
· Technische Warnung: Alex Kuptsikevich (FxPro) warnt, dass der Bruch des gleitenden 50-Wochen-Durchschnitts den Bullenmarkt gefährdet. Ein Test des 200-Wochen-Durchschnitts (60.000 - 70.000 USD) ist möglich.

· "Extreme Angst": Der Sentiment-Index zeigt extreme Angst. Haider Rafique (OKX) sieht die kommenden Tage als entscheidend für eine Bodenbildung.
· Optimisten: Ryan Rasmussen (Bitwise) sieht in der Angst eine Einstiegschance. Geoffrey Kendrick (Standard Chartered) hält den Rücksetzer für eine gesunde Korrektur und sieht bei 100.000 USD ein neues Support Level.

Zusammenfassend befindet sich der Markt in einer "Wait-and-See"-Phase. Investoren sollten ihre Positionen kontrollieren und auf neue Impulse warten.
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