Datenanalyse: BTC Spot-Kaufdruck begrenzt trotz ETF-Zuflüssen
Wie BlockBeats am 15. September berichtete, erklärte der On-Chain-Analyst Murphy, dass Nettozuflüsse in ETF üblicherweise als Signal für institutionelle Investoren gewertet werden, ihre BTC-Bestände kontinuierlich zu erhöhen. Historisch gesehen besteht eine hohe Korrelation zwischen BTC-Preisanstiegen und signifikanten ETF-Zuflüssen. Am 10. und 11. September überstiegen die kombinierten Nettozuflüsse 9.700 BTC. Eine ähnliche Situation trat im April und Juni dieses Jahres auf, als der Beginn des Bullenmarkt von einem plötzlichen Anstieg der ETF-Zuflüsse begleitet wurde.
Es gibt jedoch Unterschiede in der aktuellen Zuflussstruktur im Vergleich zu früheren Phasen. Während der Einleitung des Bullenmarkt im April und Juni stiegen die ETF-Bestände deutlich stärker als die CME-Futures-Positionen, was darauf hindeutet, dass Kapital hauptsächlich direkt über Spot ETF floss und eine erhebliche Kaufnachfrage erzeugte. Am 10. und 11. September waren die ETF-Zuflüsse zwar hoch, aber das entsprechende Spot-Exposure war relativ gering, was den tatsächlichen Spot-Kaufdruck auf BTC begrenzte. Für eine Fortsetzung des Bullenmarkt ist nicht nur ein Anstieg der ETF-Zuflüsse erforderlich, sondern auch ein ausreichend großes Spot-Kaufvolumen. Diese Analyse dient nur zu Lernzwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
