SBF: Krypto Börse FTX war nie insolvent, sondern litt unter einem Liquiditätsengpass
BlockBeats News, 31. Oktober, FTX-Gründer Sam Bankman-Fried (SBF) veröffentlichte einen Bericht mit dem Titel "FTX: Where Did The Money Go?", in dem er erklärte, dass Kunden der Krypto Börse FTX eine USD-basierte Auszahlung von 119 % bis 143 % ihres Kapitals erhalten sollen, was bedeutet, dass alle Gläubiger ihre Gelder "vollständig zurückerhalten". FTX war nie wirklich insolvent und die Mittel waren zum Zeitpunkt der Insolvenz ausreichend.
Den Daten zufolge beliefen sich die Gesamtvermögenswerte von FTX zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags im November 2022 auf etwa 15 Milliarden USD, einschließlich Bargeld, Krypto-Assets, Investitionen und Immobilien – genug, um die Kundenschulden von etwa 8 Milliarden USD zu decken. Das Hauptproblem von FTX war damals ein Liquiditätsengpass und keine Insolvenz der Vermögenswerte. Wäre das Unternehmen nicht unter Zwangsverwaltung gestellt worden, hätte das ursprüngliche System Auszahlungen und Betrieb innerhalb dieses Jahres wieder aufnehmen können.
Seit der Insolvenz haben sich die Rechts- und Beratungskosten auf über 1 Milliarde USD summiert. Wichtiger noch: Die Kundenzahlungen wurden auf Basis des USD-Gegenwerts zum Zeitpunkt des Coin-Preises im November 2022 berechnet, z. B. etwa 17.000 USD für Bitcoin, während der aktuelle Preis 100.000 USD überschritten hat. Obwohl die Kunden nominell "übermäßig" entschädigt wurden, haben sie tatsächlich zwei Jahre Marktwachstum verpasst.
Hätte FTX keinen Insolvenzantrag gestellt und die ursprünglichen Vermögenswerte bis heute gehalten, hätte der Gesamtwert der Vermögenswerte 130 Milliarden USD überschritten und das Eigenkapital 110 Milliarden USD erreicht. Im Gegensatz dazu können aktuelle Aktionäre nur etwa 10 % ihres investierten Kapitals zurückerhalten und die Bewertung des Unternehmens liegt nahe bei Null.
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