Gesetzgeber Stellen Zweiten Gesetzentwurf Gegen Insiderhandel auf Vorhersagemärkten vor
- Die Einführung des Public Integrity in Financial Prediction Markets Act 2026 zielt darauf ab, Insiderhandel auf Vorhersagemärkten durch Regierungsbeamte zu verbieten.
- Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Transaktionen über 250 USD innerhalb von 30 Tagen den Ethikbüros offengelegt werden müssen.
- Ein früherer Gesetzentwurf, der PREDICT Act, unterstützt dieses Vorhaben durch erweiterte Handelsverbote für Angehörige der Beamten.
- Abgeordnete hoffen, durch diese Maßnahmen das Vertrauen der Öffentlichkeit in politische Entscheidungen zu stärken.
- Kalshi und Polymarket sind die Hauptplattformen, die von diesen gesetzlichen Regelungen betroffen sind.
WEEX Crypto News, 2026-03-30 12:32:32
Vorhersagemärkte als neue Insiderhandel-Gefahr
Insiderhandel in Vorhersagemärkten, bei dem Beamte nicht-öffentliche Informationen nutzen, um finanziellen Gewinn zu erzielen, wird durch den Public Integrity in Financial Prediction Markets Act 2026 ins Visier genommen. Dies ist der zweite Gesetzentwurf dieser Woche, der Regierungsbeamte daran hindert, Vorhersagemarktverträge ohne entsprechende Transparenz zu handeln. Der Schritt zeigt, dass der Gesetzgeber entschlossen ist, gegen einen neuen Weg des Insiderhandels anzugehen.
Details des Public Integrity Act
Der Public Integrity in Financial Prediction Markets Act 2026 verpflichtet Regierungsbeamte, Transaktionen über 250 USD innerhalb von 30 Tagen ihrem Ethikbüro zu melden. Die Berichtspflicht umfasst Details wie Anzahl der Contracts, Preise, Kaufzeitpunkt und erlittene Gewinne oder Verluste. Diese Offenlegungen sollen verhindern, dass Beamte von vertraulichen Informationen profitieren.
Strafen bei Verstößen
Die Sanktionen für Verstöße schließen eine Geldstrafe ein, die das Doppelte des erzielten Gewinns betragen kann. Dies soll sicherstellen, dass es keinen Finanziellen Anreiz für illegale Handlungen gibt. Senatorin Elissa Slotkin betont die Notwendigkeit dieser Maßnahmen, um zu verhindern, dass Beamte aus Insiderinformationen Profite ziehen.
Der PREDICT Act als Vorgänger
Der PREDICT Act, eingeführt am 25. März 2026, ergänzt diese Bestimmungen, indem er Handlungseinschränkungen auf Angehörige von Regierungsbeamten ausweitet. Er enthält eine Geldbuße von 10 % des Transaktionswerts und verlangt die vollständige Ablieferung erzielter Gewinne an den US-Schatz. Zusammen decken diese Gesetze so gut wie alle Kategorien föderaler Beamter und deren Haushalte ab.
Hauptplattformen im Fokus
Kalshi und Polymarket, führende Plattformen für Vorhersagemärkte in den USA, stehen stark im Mittelpunkt dieser Gesetzesinitiativen. Sie stellen Hauptschauplätze der gesetzgeberischen Anstrengungen dar, da sie bislang dominierenden Zugang zu solchen Märkten bieten.
Zusätzliche Maßnahmen: Sportwetten
Parallel zur Fokussierung auf Insiderhandel in Vorhersagemärkten plant der Kongress auch, Sportwettenverträge auf denselben Plattformen einer stärkeren Regulierung zu unterziehen. Dies zeigt den weitreichenden regierungsseitigen Willen, Märkte über politische Ereignisse hinaus zu regulieren.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Zweck des Public Integrity in Financial Prediction Markets Act 2026?
Dieser Gesetzentwurf zielt darauf ab, Insiderhandel durch Regierungsbeamte zu verhindern, die auf nichtöffentliche Informationen zugreifen.
Welche Strafen drohen bei Nichtbeachtung?
Verstöße können eine Geldstrafe von bis zu zweimal dem erzielten Gewinn nach sich ziehen.
Welchen Unterschied bietet der PREDICT Act im Vergleich zum Public Integrity Act?
Der PREDICT Act erweitert die Handelsverbote auf Ehepartner und Kinder von Regierungsbeamten sowie auf alle Positionen, die dem Executive Schedule entsprechen.
Welche Plattformen sind von diesen Gesetzen betroffen?
Kalshi und Polymarket sind die primären Ziele dieser Regulierungsmaßnahmen.
Welche zusätzlichen Bereiche deckt der Kongress mit diesen Gesetzen ab?
Neben politischen Vorhersagemärkten umfasst die geplante Regulierung auch Verträge für Sportwetten auf denselben Plattformen.
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