Wintermute: Makro-Umfeld bleibt positiv, doch BTC benötigt neuen Schwung für eine breite Markterholung.

By: theblockbeats.news|2026/03/29 13:29:37
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BlockBeats News, 18. November. Wintermute hat einen Bericht veröffentlicht, wonach der Markt in der vergangenen Woche hauptsächlich die scharfe Anpassung der Zinssenkungserwartungen für Dezember verdaut hat – die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung stürzte innerhalb einer Woche von 70 % auf 42 %, wobei das Vakuum an Makrodaten die Volatilität verstärkte. Powells vage Haltung zu einer Zinssenkung im Dezember zwang den Markt dazu, die Divergenzen der FOMC-Mitglieder neu zu bewerten, was offenbarte, dass sich noch kein Konsens über eine Zinssenkung gebildet hat. Risikoanlagen schwächten sich daraufhin ab, wobei der Kryptomarkt als Stimmungsbarometer am härtesten getroffen wurde.

In Bezug auf die Performance zwischen den Anlageklassen hinkten digitale Vermögenswerte weiterhin hinterher. Diese Schwäche ist kein neues Phänomen: Seit dem Frühsommer haben Kryptowährungen den Aktienmarkt konstant unterperformt, teilweise aufgrund ihrer negativen Abweichung zum Aktienmarkt. Ungewöhnlich ist, dass in dieser Abwärtsphase BTC und ETH tatsächlich schlechter abschnitten als der allgemeine Altcoin-Markt. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass sich Altcoins bereits seit einiger Zeit in einem Abwärtstrend befinden; Privacy-Coins, Fee-Switch-Coins und andere Nischensegmente zeigten dennoch eine gewisse Widerstandsfähigkeit.

Ein Teil des Drucks resultiert aus Positionsanpassungen der Wale. Obwohl es ein saisonales Muster für Verkäufe im vierten Quartal bis Januar des Folgejahres gibt, wurde dies in diesem Jahr deutlich vorgezogen, da viele Trader aufgrund der Vier-Jahres-Zyklus-Theorie erwarten, dass das nächste Jahr in eine flaue Phase eintritt. Dieser Konsens ist zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung geworden: Frühes Risk-Off-Verhalten hat die Volatilität intensiviert. Es ist anzumerken, dass dieser Verkaufsdruck nicht durch sich verschlechternde Fundamentaldaten gestützt wird, sondern eine rein makrogetriebene Anpassung unter Führung der USA ist.

Derzeit bleibt das makroökonomische Umfeld positiv, mit anhaltender globaler Lockerung, dem bevorstehenden Ende der quantitativen Straffung in den USA, einem aktiven fiskalischen Stimulus und dem Potenzial für eine verbesserte Liquidität im ersten Quartal. Das entscheidende Signal, das dem Markt fehlt, ist die Stabilisierung des Flaggschiff-Assets – solange BTC nicht in den oberen Volatilitätsbereich zurückkehrt, wird sich die Marktbreite nur schwer ausweiten lassen und die narrative Logik wird vorübergehend bleiben. Das aktuelle Makroumfeld weist keine dauerhaften Bärenmarkt-Merkmale auf. Da politische und Zins-Erwartungen zu den Hauptkatalysatoren werden, wird der Markt eine solide Basis für eine breite Erholung haben, sobald das Flaggschiff-Asset wieder an Momentum gewinnt.

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