Berachain hat Berichten zufolge ein Term Sheet mit einer Venture-Capital-Firma unterzeichnet, das dem Hauptinvestor eine risikofreie Investition ermöglicht.

By: blockbeats|2026/04/18 13:58:52
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Laut Unchained hat das Layer 1-Projekt Berachain einem seiner Hauptinvestoren in der letzten B-Finanzierungsrunde, dem Nova Digital Fund des Hedgefonds Brevan Howard, Berichten zufolge eine äußerst seltene "risikofreie" Investitionsklausel gewährt. Die Vereinbarung enthüllt, dass der Nova Digital Fund das bedingungslose Recht hat, die Rückzahlung seines Investitionskapitals in Höhe von 25 Millionen USD innerhalb eines Jahres nach dem Token Generation Event (TGE) des Projekts zu verlangen.

Diese Offenlegung der Sonderklausel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der BERA-Token von Berachain auf dem Markt unterdurchschnittlich abschneidet, was in der Krypto-Community und bei anderen Investmentfirmen intensive Fragen zur Fairness der Projektfinanzierung aufwirft.

Risikofreies Privileg im Venture Capital

Berachain hat insgesamt mindestens 142 Millionen USD eingesammelt, wobei sein Token in der B-Finanzierungsrunde eine Bewertung von bis zu 1,5 Milliarden USD erreichte. Diese Finanzierungsrunde wurde von Framework Ventures und dem Nova Digital Fund gemeinsam geleitet. Durchgesickerte Dokumente zeigen jedoch, dass der Nova Digital Fund von Brevan Howard das Recht erhalten hat, die Rückerstattung "innerhalb des längsten Zeitraums von einem Jahr nach dem TGE am 6. Februar 2025" auszuüben.

Die finanzielle Logik hinter dieser Klausel ist klar und stark verzerrt: Wenn sich der BERA-Token gut entwickelt, kann der Nova Digital Fund erhebliche Renditen erzielen; wenn der Token-Preis jedoch fällt, kann der Fonds eine vollständige Rückerstattung verlangen, was im Wesentlichen eine risikofreie Garantie für sein Kapital von 25 Millionen USD darstellt.

Berichten zufolge erinnerte sich ein ehemaliger Berachain-Mitarbeiter daran, dass der Mitgründer "Papa Bear" einmal angedeutet hatte, dass die Beteiligung von Brevan Howard darauf abzielte, die Legitimität des Projekts zu stärken. Andere Institutionen, die ebenfalls an der B-Finanzierungsrunde teilnahmen, darunter Framework Ventures, Arrington Capital, Hack VC, Polychain und Tribe Capital, wurden angeblich nicht über die Existenz dieser Nebenvereinbarung informiert. Vor dem Hintergrund, dass der BERA-Token-Preis von 3 USD zum Zeitpunkt der Investition auf etwa 1 USD gefallen ist (ein Rückgang von etwa 67 %), steht Framework Ventures vor einem Verlust von über 50 Millionen USD.

Drohender potenzieller Rückzahlungsdruck und Rechtsstreitigkeiten

Basierend auf dem aktuellen Preis des BERA-Tokens (ein Rückgang von etwa 66 % gegenüber dem Investitionspreis von 3 USD) entspricht die Ausübung des Rückerstattungsrechts durch den Nova Digital Fund seinen finanziellen Interessen. Wenn der Fonds beschließt, dieses Recht vor dem Stichtag am 6. Februar 2026 auszuüben, wird Berachain unter erheblichem finanziellen Druck stehen, 25 Millionen USD in bar aufzubringen, um den Investor auszuzahlen. Die Projektdokumente zeigen, dass die von Berachain-Investoren gekauften Token eine einjährige Sperrfrist haben, und wenn Nova Digital das Rückerstattungsrecht ausübt, muss das Unternehmen möglicherweise auf seine BERA-Token-Zuteilung verzichten.

Derzeit ist die Rechtmäßigkeit dieser speziellen Vereinbarung noch fraglich, insbesondere aufgrund der "geheimen" Bedingungen, die ohne das Wissen anderer Investoren unterzeichnet wurden.

Die Aufdeckung dieses Ereignisses löste sofort eine starke Gegenreaktion in der Krypto-Community aus, wobei sich die Kommentare der Community weitgehend auf die Wut über "mangelnde Transparenz" und die "Asymmetrie zwischen Institutionen und Privatanlegern" konzentrierten.

Berachain-Mitgründer Smokey the Bera reagierte in den sozialen Medien und erklärte, der Bericht sei "weder korrekt noch vollständig".

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